Kultur und Wein

das beschauliche Magazin


Die Front von Hemma in der Landesgerichtsstraße 1, 1010 Wien

Die Front von Hemma in der Landesgerichtsstraße 1, 1010 Wien

BAR & RESTAURANT HEMMA Skandinaviens Genüsse in Wien erleben

Hemmas Köttbullar, die schwedische Spezialität

Hemmas Köttbullar, die schwedische Spezialität

Sich wie daheim fühlen, bei Köttbullar, Polkagris und Småland Martini!

Man muss nicht Schwedisch sprechen können, um die Gerichte in der Speisekarte zu identifizieren. Geschäftsführer Mikael Dajic hat dafür Verständnis und darunter die deutsche Übersetzung geschrieben. Er ist halb Schwede, halb Serbe und im Norden Europas aufgewachsen. Benannt hat er sein Lokal HEMMA, was „zuhause“ heißt und gleichzeitig für das erste skandinavische Restaurant in Wien Programm ist. Mikael: „Die Gäste sollen sich bei uns wie zuhause fühlen, gemütlich und relaxed. Viele Menschen haben hier schon ihre Heimat gefunden“ und sie bleiben, so versichert er, über das Essen hinaus den ganzen Abend. Gründe dafür gibt es genug. Nach dem Dinner mit etlichen Gängen wartet die Bar, Mikaels eigentliche Domäne. Über Jahrzehnte hat er als Bartender in den bekanntesten Schuppen unserer Stadt die tollsten Drinks gemixt. Nun stehen auf den Regalen eben Spirits aus Ländern wie Norwegen, Finnland, Island, Dänemark und Schweden und etliche Marken der nordischen Spezialität Aquavit.

Geschäftsführer Mikael Dajic beim Mixen in seiner Bar

Geschäftsführer Mikael Dajic beim Mixen in seiner Bar

Der „schwedische“ Küchenchef Marin Vuk

Der „schwedische“ Küchenchef Marin Vuk

Damit ist auch die Ouvertüre für einige Stunden genussvolles Essen und Trinken festgelegt. Mit dem Småland Martini, benannt nach einer schwedischen Provinz, wird der Appetit mit zugegeben ungewöhnlichen Ingredienzien geweckt. In den Shaker kommen Absolut Citron, frische Gurke, Zitronensaft, ein Schuss Cointreau und jede Menge Dille. Der erfrischende Aperitif fügt sich grandios zum Toast Skagen, wo unter Brotscheiben frische Garnelen in cremiger Sauce als Vorspeise warten. „Bei uns ist alles hausgemacht“, beteuert Mikael, „vom Brot angefangen über das Eis bis zur Trüffelbutter.“ Apropos Trüffel: Sie kommt aus dem Mittelmeerraum und ist Teil der Fusionküche, die sogar asiatische Elemente in das Menü einzubinden versteht.

Ein Wandgemälde von Freund Sergej als Einstimmung aus Skandinavien

Wandgemälde von Freund Sergej als Einstimmung aus Skandinavien

Trüffelbutter und Toast Skagen als Ouvertüre

Trüffelbutter und Toast Skagen als Ouvertüre

Spezialist dafür ist Küchenchef Marin Vuk, geboren in Kroatien und in seiner Kunst ebenfalls in Wien groß geworden. Jetzt sind es eben „Kräftsoppa“, eine Krabbensuppe mit Schalentieren, oder würzige „Västerbotten – Käse Ravioli mit Brunnenkresse und gerösteten Mandeln“, mit denen er Hauptspeisen wie „Gottlands Lammspjäl“ oder „Hemmas Köttbullar“ (sagen Sie korrekterweise Schötbullar) vorbereitet. Drei stattliche Knöderl aus Fisch-, Kalb- und Wildtierfleisch füllen auch den hungrigsten Magen. Zum Dessert „Småländsk päronkaka med hemmagjord polkagrisglass“ dürfen Fragen gestellt werden. Die Antwort: Es handelt sich um Birnenkuchen mit Eis aus Polkagris, einer Süßigkeit, die 1859 in der südschwedischen Stadt Gränna erstmals hergestellt wurde. Ins Glas kommt passend dazu Bier aus Island oder Dänemark, bevor die Weinkarte vorgelegt wird. Darauf finden sich die Namen prominenter Winzer und weniger bekannter Produzenten aus Österreich und Umgebung. Das Preisgefüge bietet damit für jede Brieftasche die gewünschte Flasche, damit einem echten revlig kväll (genussvollen Abend) im HEMMA nichts mehr im Wege steht.

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